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Issue #034 Wie ich arbeite ... Luke Edward Hall
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Collage images featuring a portrait of Luke Edward Hall, campaign images from his brand Chateau Orlando, his book Greco Disco, and inspirations including a film still from Hand Of God and portraits of Jean Cocteau, Elsa Schiaparelli and Cecil Beaton

Luke Edward Hall; Chateau Orlando, Billal Taright; Hand Of God, Netflix; Elsa Schiaparelli, Jean Cocteau and Cecil Beaton, Getty Images

Wie ich arbeite ... Luke Edward Hall

Im zweiten Teil unserer Reihe, in der wir uns mit den Dingen, Orten und Leuten beschäftigen, die das Arbeitsleben eines kreativen Kopfes bereichern, sprach die Journalistin Marie-Claire Chappet mit dem beliebten britischen Innenarchitekten über ein breites Spektrum von Themen, angefangen bei Karrieretipps bis hin zu den anregendsten Accounts auf Instagram

In den letzten sieben Jahren ist Luke Edward Hall zum Synonym für schicke Inneneinrichtungen geworden. Sein unverkennbarer Stil, der sich irgendwo zwischen einem Film von Wes Anderson und einem Fiebertraum der Bloomsbury Group verorten lässt, findet Ausdruck in seinen Kunstwerken (er stellt Gemälde und Zeichnungen auf internationaler Ebene in der Athener Galerie The Breeder aus) und seiner eigenen Marke für Mode und Inneneinrichtung namens Chateau Orlando, die er dieses Jahr startete. Seit seinem Abschluss am Londoner Central Saint Martins College im Jahr 2012 bereichert Hall die Mode-, Kunst- und Designwelt mit seiner grenzenlosen Kreativität. Er arbeitet dabei mit führenden Marken und Einrichtungen zusammen, angefangen von Burberry und Lanvin bis hin zur Royal Academy of Arts und dem Victoria and Albert Museum (kurz V&A). 

2019 veröffentlichte er sein erstes Buch – Greco Disco: The Art & Design Of Luke Edward Hall – und 2020 beendete er sein erstes Großprojekt in Paris, das Hôtel Les Deux Gares. Das Ergebnis: ein auffallendes und farbenfrohes Hotel mit 38 Zimmern voller Streifen, Skizzen und charmanter Spleenerei – ein wahrer Augenschmaus. Hall ist zudem Kolumnist für The Financial Times und arbeitet derzeit an seinem zweiten Buch, wenn er nicht gerade Chateau Orlando leitet.

Er hat sich mit Service95 zusammengesetzt, um uns etwas über seine kreativen Eingebungen und seine tägliche Arbeitsroutine zu verraten … 

Über seine Arbeits-Playlist … Mit Musik kann ich einen Trance-ähnlichen Zustand erreichen, was mir beim Malen und Zeichnen hilft. Ich mag experimentelle, futuristische Popmusik und bin ein großer Fan von Produzenten wie A. G. Cook. Manchmal möchte ich mich aber auch einfach nur sechs Stunden lang von einem Ambient-Hobbit-Mix berieseln lassen. Oder von Enya!

Über seinen Arbeitsprozess … Ich arbeite ab dem Moment, in dem ich aufwache, aber im Laufe des Tages brauche ich immer mal wieder Pausen – für ein langes Bad, mein Mittagessen und Spaziergänge mit meinem Whippet Merlin. Ich arbeite in meinem Studio auf einer Farm, die sich etwa 10 Minuten entfernt von meinem Wohnsitz in der Grenzregion zwischen Oxfordshire und Gloucestershire befindet. Meine einzigen direkten Nachbarn sind ein paar Kühe. Ich setze mir selbst keine richtigen Regeln, aber ich versuche, mein Smartphone ab 21 Uhr nicht mehr anzurühren. Vor dem Schlafengehen lese ich gerne eine Stunde oder so, und vor dem Einschlafen füllt sich mein Kopf mit Ideen.

Über Inspirationen … Die Hand Gottes ist ein Film, der einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Unglaublich, wie bewegend er war. Für alltägliche Inspirationen schaue ich online nach – ich mag die Accounts @weird_walk@bibleofbritishtaste@a.prin.art@florence.knight und @larry_stanton_art – und lasse mich stark von anderen Kunstschaffenden und Kreativen wie der Bloomsbury Group, Jean Cocteau, Christopher Wood, Picasso, Cecil Beaton, Oliver Messel, Stephen Tennant, Elsa Schiaparelli und Denton Welch inspirieren. 

Über wertvolles Hab und Gut … In meinem Studio findet sich hauptsächlich irgendwelcher Schnickschnack, an dem ich Gefallen finde, wobei ich wohl am meisten an meiner Sammlung alter und seltener Bücher und Zeitschriften hänge. Insbesondere meine alten Ausgaben von L‘Uomo Vogue und Casa Vogue haben es mir angetan. Außerdem bin ich ganz vernarrt in eine große Zeichnung von Duncan Grant; sie zeigt Paul Roche auf einer Art Lichtung. Es wirkt, als würden ihm Teufelshörner wachsen. Ein wunderschönes, zartes Kunstwerk. 

Über Mode und Schönheit … Ich mag Arbeitskleidung von Herstellern wie Old Town oder alte Pullover und handgefärbte Baumwollhemden, die ich von einem Farm Shop bei Cirencester kaufe. Ich kaufe viel Vintage-Kleidung zum Selbertragen oder als Untersuchungsobjekte für meine eigene Marke Chateau Orlando: Westen, Strickwaren, Anzüge ... Kleidung ist für mich eine Möglichkeit, meine Persönlichkeit auszudrücken, ähnlich wie das Dekorieren von Räumen die Projektion einer Idee ist. Außerdem verwende ich gerne verschiedene Düfte. Momentan trage ich Jardin de L‘Orangerie aus dem Hause Dries Van Noten, präsentiert in einem edlen giftgelben und lila Glasflakon.

Über Reisen … Ich liebe Italien für seine Architektur, seine Menschen, sein Essen und seine Geschichte, und Griechenland für seine alten Mythen und Sagen. Aber auch die britischen Landschaften und Bräuche sind für mich ein Quell der Inspiration, insbesondere die aus dem südwestlichen Teil des Landes, wo meine Familie mütterlicherseits herstammt. 

Über seine Karriere … Der wohl beste Ratschlag, den ich je erhalten habe: „Trag immer Scheuklappen. Wie ein Pferd“, [damit du dich immer auf das konzentrierst, was du gerade machst], was ich einfach genial finde! Mit dem, was ich tue, bin ich wirklich glücklich, aber wenn ich etwas anderes machen würde, hätte das wahrscheinlich mit Essen zu tun. Ich könnte mir gut vorstellen, über Essen zu schreiben.

Marie-Claire Chappet ist eine in London ansässige Kunst- und Kulturjournalistin und mitwirkende Redakteurin bei der Harper‘s Bazaar.

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