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Issue #040 Wie ich arbeite ... Joy Labinjo
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A self-portrait and image of Joy Labinjo Courtesy of Joy Labinjo, Tiwani Contemporary; Deniz Guzel; Lucy Jones

Wie ich arbeite ... Joy Labinjo

Die gefeierte Künstlerin verriet der Journalistin Marie-Claire Chappet im Vorfeld zu ihrer Ausstellung ART X Lagos am kommenden Wochenende (4. – 6. November) alles Mögliche über ihr Arbeitsleben: ihre Arbeits-Playlist, die Quellen für ihre täglichen Inspirationen und mehr. 

Die 28-jährige Joy Labinjo – eine Londonerin nigerianischer Abstammung – ist einer der am meisten gefeierten aufsteigenden Sterne der britischen Kunstszene. Ihre oft großformatigen Gemälde mit abstrakten Einflüssen und knalligen Farben erzählen wilde Geschichten. Als Vorlage dienen dabei häufig Familienfotos. Es wird erzählt, was es heißt, schwarz zu sein. Identität, Kraft und Gemeinschaft stehen dabei im Vordergrund. Labinjo hat schon überall ausgestellt, von der Tiwani Contemporary in London bis hin zur ART X Lagos. Seit November 2021 ist ihr erstes großformatiges öffentliches Kunstwerk 5 More Minutes, das einen afrokaribischen Friseursalon zeigt, in der Londoner U-Bahn-Station Brixton zu sehen.

Sie erzählt Service95, wie ihr Arbeitstag aussieht …

Über ihre tägliche Routine … Ich wache immer um 5:45 Uhr auf und gehe ins Fitnessstudio. Das hört sich früh an, aber ich brauche das, weil ich so viel Zeit vertrödele. Ich trinke einen Kaffee im Bett, gehe für das Workout eine Stunde aus dem Haus, lasse mir beim Frühstücken Zeit und bin nicht vor 8 Uhr in meinem Atelier in Nord-London. Wenn ich viel zu tun habe, kann ich schon einmal bis 20 Uhr dort bleiben, aber ich arbeite mal mehr, mal weniger. Als ich an der Uni war, sagte uns der Künstler Dexter Dalwood in unserem Seminar: „Nutzt auch die schrägen Stunden.“ Das habe ich mir zu eigen gemacht. Morgens und abends bin ich am produktivsten, aber wenn ich es richtig spüre, bleibe ich länger und nutze diese „schrägen Stunden“.

Gilmore Guys podcast artwork; characters from Gilmore Girls; Sudan Archives' Athena album cover; Sault's Little Boy album cover; Portico Quartet's Prickly Pear album cover and Narciso Rodriguez's For Her

Über ihre Hörgewohnheiten … Wenn ich arbeite, läuft bei mir ständig etwas. Confessions von Sudan Archives, Prickly Pear von Portico Quartet sowie Wildfires und Little Boy von Sault gibt’s bei mir in Dauerschleife. Das hat fast schon etwas von Meditation, und das schon seit ein paar Jahren. Den Grund dafür kann nicht genau benennen … es ist einfach so ein Gefühl. Manchmal höre ich auch Podcasts, am liebsten Gilmore Guys, ein genialer Beitrag über Gilmore Girls, einfach toll! Wenn ich das einschalte, komme ich nicht groß zum Arbeiten.

Über Inspirationen von überall … Ich glaube, kreative Menschen sind wie Schwämme, die sich durch alles Mögliche inspirieren lassen. So habe ich zum Beispiel Titel für meine Arbeiten in den Kommentarspalten auf Instagram gefunden. Durch einen Clown in einer Folge von Gilmore Girls kam ich endlich mit einem Kunstwerk weiter … Ich finde Sachen an den merkwürdigsten Orten.

Über Mode und Schönheit … Im Atelier trage ich tagein, tagaus lockere T-Shirts und Cargohosen für Männer. Die finde ich gut, weil sie viele Taschen für meine Pinsel haben, und ich wische die Farbe gerne an den Hosenbeinen ab. Bei diesen Hosen dringt sie nicht durch den Stoff an die Haut. Wenn ich nicht male, trage ich gerne etwas Figurbetontes. Ich mag Cos, & Other Stories und Ganni. Es gefällt mir, dass mir Mode dabei hilft, mich jedes Mal wie eine andere Person zu fühlen, wenn ich etwas Anderes anziehe. Was ich nicht ändere, ist mein Duft: Narciso Rodriguez For Her.

Mauritius; Petit Palais, Paris; Centre Pompidou, Paris

Über das Reisen … Ich habe mir geschworen, mehr zu verreisen. 2020 konnte ich glücklicherweise sechs Wochen in Athen arbeiten. Ich hatte Freund*innen zu Besuch, mit denen ich zu einigen der griechischen Inseln gefahren bin. Ich habe den ganzen Tag gemalt und spätabends haben wir gemeinsam gegessen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mehr von diesem Leben möchte. Diese Zeit hatte einfach etwas Magisches. Als Nächstes reise ich nach Mauritius, ich bin schon richtig gespannt darauf. Und nach Paris, wo ich seit meiner Jugend nicht mehr war. Ich freue mich schon so auf die Galerien. Ich will sie alle sehen. 

A Guilty Conscious Need No Accuser, 2022, Joy Labinjo, Tiwani Contemporary; A Fashionable Marriage, 1986, Lubaina Himid
A Guilty Conscious Need No Accuser, 2022, Joy Labinjo, Tiwani Contemporary; A Fashionable Marriage, 1986, Lubaina Himid

Über andere Kreative … Ich verehre Kunstschaffende, die schon lange dabei sind, wie zum Beispiel Alice NeelLubaina Himid und Claudette Johnson. Leute, die seit über 40 Jahren arbeiten und immer noch etwas zu sagen haben – das wünsche ich mir auch für mich! Zu meinem wertvollsten Besitz zählen zwei Kunstdrucke von Claudette Johnson. Bislang habe ich sie nie aufgehängt. Jetzt habe ich aber gerade ein Haus gekauft und freue mich schon sehr darauf, sie endlich an die Wand zu bringen. 

The Modern House

Über ihre Faszination an Häusern … Ich mag @themodernhouse auf Instagram und war schon immer verrückt nach Häusern. Wenn ich keine Künstlerin wäre, würde ich gerne als Maklerin arbeiten. Da kann man sich den ganzen Tag die Häuser von anderen Leuten ansehen. 

Marie-Claire Chappet ist eine in London ansässige Kunst- und Kulturjournalistin und mitwirkende Redakteurin bei der Harper’s Bazaar.

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