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Issue #002 Warum wir das Wort „Empowerment“ abschaffen und uns stattdessen auf Macht konzentrieren sollten
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Image of Brunette woman, whose face is obscured by ripped paper, the word 'empowered' covers her eyes and crossed out with felt tip pen © Michelle Thompson, 2022

Warum wir das Wort „Empowerment“ abschaffen und uns stattdessen auf Macht konzentrieren sollten

Ladies, fühlt ihr euch empowert? Das hoffe ich doch sehr, denn in den letzten zehn Jahren haben multinationale Unternehmen Tag und Nacht daran gearbeitet, neue Mittel und Wege zu finden, um Frauen zu „empowern“. Deomarken führen Kampagnen durch, die Frauen dazu ermächtigen sollen, sich in ihrer eigenen Haut wohl zu fühlen. Victoria‘s Secret hat sich vorgenommen, „der weltweit führende Fürsprecher für Frauen“ zu werden. Das schicke neue Hotel Zena hat in Washington DC eröffnet und sich dem Empowerment von Frauen verschrieben. Neben Kunst aus Tampons findet man dort auch einen 16-$-Cocktail mit dem Namen Empowermint.  

In den letzten Jahren haben Unternehmensfeminismus und die Selbsthilfekultur Empowerment zu einer Marketingtaktik umfunktioniert. Kauft dieses Shampoo, es wird euch ermächtigen! Kauft dieses Auto, es wird euch ermächtigen! Kauft diese 75-$-Duftkerze, sie wird euch ermächtigen! Empowerment ist zu einem lästigen Schlagwort geworden, aber was noch wichtiger ist: Die Empowerment-Kultur ist zu einer heimtückischen Methode geworden, bestehende Machtstrukturen zu stärken. Die moderne Empowered Woman™ stellt den Kapitalismus nicht in Frage; sie kauft sich teure Dinge als eine Form der Selbstfürsorge. Strukturelle Ungerechtigkeit macht ihr nichts aus: Solange sie einen Weg in die Chefetage findet, ist sie mit dem Status quo zufrieden. 

Die Empowerment-Kultur zielt darauf ab, Einzelpersonen und nicht etwa das System zu verändern. Denk’ an all die Ratschläge, die Frauen in den letzten Jahren in Bezug auf Führungsqualitäten gegeben wurden. Wenn du weiterkommen willst, so wurde uns gesagt, musst du dich einmischen. Du musst deine Meinung sagen. Du musst aufhören, dich zu entschuldigen. Wenn du dich an ein von Männern geschaffenes System anpasst, wenn du dich wie ein Mann verhältst, dann bekommst du vielleicht einen Platz am Tisch. Das ist die Sache mit dem Wort Empowerment: Es bedeutet, dass dir jemand Macht gibt oder dich befähigt; es suggeriert, dass du irgendwie unfähig bist, dir selbst zu helfen.  

Anstatt den Feminismus voranzubringen, hat die Empowerment-Kultur ihn ausgebremst. Sie konzentriert sich auf individuelle Leistungen und nicht auf strukturelle Chancengleichheit. Es ist an der Zeit, das zu ändern: Hören wir auf, über Empowerment zu sprechen und konzentrieren wir uns stattdessen auf Macht. Vor kurzem habe ich Amina Mohammed, die stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen, interviewt. „Die herablassende Art, mit der wir in der Führungsetage willkommen geheißen werden, ist ein Narrativ, das wir ändern müssen“, erklärte sie mir. „Noch immer gibt es diese Vorstellung, dass [Macht] etwas ist, das uns gnädig verliehen wird. Aber weißt du was? Macht wird nie gegeben, sie wird genommen.“  

Was gibt mir also Hoffnung? Anstatt sich in toxische Machtstrukturen einzufügen, wendet sich eine neue Generation von weiblichen Führungskräften ab – und ist entschlossen, nach ihren eigenen Bedingungen zu leiten. „Wir müssen nie um Erlaubnis bitten oder auf eine Einladung warten, um zu leiten“, sagte die Kongressabgeordnete aus Minnesota Ilhan Omar, als sie gefragt wurde, was sie Frauen of Color sagen würde, die von Kommentaren frustriert sind, die versuchen, ihren Einfluss zu minimieren. „Es ist ein ständiger Kampf mit Menschen, die Macht haben, diese Macht zu teilen“, sagt sie. „Es geht uns nicht darum, einen Teil dieser Macht einzufordern, sondern darum, die Macht an uns zu reißen und sie den Menschen zurückzugeben.“ Der Wunsch, Macht zu teilen, anstatt sich selbst zu ermächtigen? Das ist echter Feminismus. 

Arwa Mahdawi ist eine in New York lebende Kolumnistin des Guardian und Autorin von Strong Female Lead: Lessons From Women In Power

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