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Issue #010 Die Surferinnen von den Malediven, die in ihrer Heimat nicht nur Wellen, sondern auch Tabus brechen
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Portrait of female surfers Naha Nasrulla, Aya Naseem and Rishtha Shuja in the Maldives Naha Nasrulla, Aya Naseem, Rishtha Shuja; © Mark Lynas

Die Surferinnen von den Malediven, die in ihrer Heimat nicht nur Wellen, sondern auch Tabus brechen

Naha Nasrulla ist vielleicht die einzige Surferin auf der ganzen Welt, die nicht schwimmen kann. Die 23-Jährige von den Malediven hat nicht etwa Angst vor dem Wasser. Doch Nasrulla wuchs in einer konservativen Gemeinde im Süden dieser paradiesischen Inselgruppe im Indischen Ozean auf und ihre Mutter verbot es ihr, ins Wasser zu gehen, weil sie befürchtete, dass die helle Haut ihrer Tochter durch die tropische Sonne zu dunkel werden könnte. „Das hat was mit Rassismus zu tun“, gibt Nasrulla zu. „Besonders unter älteren Menschen. Sie wollen nicht zu braun werden. Ich durfte bis zu meinem 18. Geburtstag nicht ins Wasser.“ Ihre Freundin Rishtha Shuja bestätigt: „Bei mir war es auch so, mit meinen Großeltern. Ich hatte als Kind ebenfalls recht helle Haut. Ich bin mittlerweile etwas gebräunter und da wird sofort geredet: ‚Sie geht schon wieder zum Ozean. Guckt euch ihre Hautfarbe an. Sie ist so dunkel geworden.“‘ Abwertende kulturelle Haltungen gegenüber der Hautfarbe sind nicht die einzigen Hürden für surfende Frauen auf den Malediven. Der Inselstaat ist ein muslimisches Land und die patriarchalischen Auffassungen über die Geschlechterrollen sind tief verwurzelt. Aya Naseem, eine Meeresbiologin und begeisterte Surferin, erzählt davon, wie sie regelmäßig „auf der Straße belästigt wurde“, wenn sie mit ihrem Surfbrett unter dem Arm in Richtung Meer unterwegs war. „Als ich damals mit dem Surfen anfing, waren Surferinnen nicht gern gesehen. Es war mit einem Stigma behaftet“, erinnert sie sich. Unter anderem dank der großen Bemühungen von Naseem haben sich die Dinge in den letzten zehn Jahren massiv geändert. 2021 wurde schließlich die letzte Hürde für Frauen zur Teilnahme an Surfing-Wettbewerben überwunden, als die Maldives Surfing Association erstmals der Ausrichtung einer Damenkonkurrenz zustimmte. Naseem holte sich den ersten Platz, Nasrulla den dritten. Um raus aufs Meer und die Wellen reiten zu können, haben die jungen Frauen Rassismus und Sexismus besiegt. Doch eine Herausforderung bleibt bestehen: Die scharfen, von Korallen bewachsenen Felsformationen, die sich unter der Wasseroberfläche der besten Reefbreaks befinden. „Wir haben überall Narben und Schnitte“, sagt Nasrulla. Shujas größte Angst sind die stacheligen Seeigel. „Die sind sehr gifitg“, erklärt sie. Doch der Rausch, den sie beim Surfen erlebt, lässt jeden Schmerz vergessen. Wie Naseem sagt: „Du merkst nichts, bis du wieder vom Brett steigst. Gestern sah ich Blut im Boot und ich wunderte mich, wo es denn herkäme. Es kam aus meinem Fuß!“ Leider sind die Reefbreaks der Malediven stark gefährdet. Viele Korallen sind durch Häfen und andere Bauprojekte zerstört worden und der Klimawandel stellt ebenfalls eine große Bedrohung für die Korallenriffe nicht nur dieser Inseln, sondern weltweit dar. Die zunehmende Erwärmung der Ozeane sorgt dafür, dass die Korallen „ausbleichen“, da das Wasser zu heiß für die eingewachsenen Algen wird, die die winzigen Korallenpolypen am Leben erhalten. Naseem erklärt: „Wir verlieren während dieser Bleich-Perioden immer mehr Korallen. Das ist verheerend für uns. Wenn die oberste Schicht an Korallen verschwindet, gehen im Prinzip auch unsere Wellenbrecher verloren. Die Inseln sind dem am meisten ausgesetzt, also beginnen sie zu erodieren.“ Naseem ist Mitgründerin des Maldives Coral Institute, das sich unermüdlich dafür einsetzt, die Korallenriffe zu erhalten. Doch das Surfen wird immer eine Leidenschaft bleiben. „Das Gefühl, wenn du auf dem Brett stehst, ist unvergleichlich“, sagt sie voller Begeisterung. Nebenbei nimmt Nasrulla nun endlich auch Schwimmunterricht. „Sie macht das toll“, sagt Naseem. „Heute haben wir das Brett von ihr weggestoßen und sie musste hinschwimmen.“ Sie hält kurz inne. „Hundepaddeln ist natürlich eine vollkommen akzeptable Methode, um zu deinem Surfbrett zurückzugelangen.“ 5 Dinge, die man auf den Malediven unbedingt unternehmen sollte
  1. Zum Frühstück mashuni roshi essen, ein traditionelles Gericht mit Thunfisch, Kokosnuss, Limette und Chili.
  2. Ein Besuch in der Hauptstadt Malé. Dort sollte man sich unbedingt die Moschee Hukuru Miskiiy ansehen, ein wunderschönes Gebäude aus Korallengestein aus dem Jahre 1656.
  3. Lass dir gemeinsam mit einer maledivischen Familie die traditionellen Nachmittagssnacks schmecken. Dein Ferienresort oder deine Pension kann das für dich arrangieren.
  4. Gehe in Gesellschaft von Mantarochen und Walhaien in der Hanifaru Bay, einem UNESCO-Biosphärenreservat, schnorcheln.
  5. In den Korallenriffen tummeln sich Schildkröten, Haie und unfassbare tropische Fische.
Mark Lynas ist ein in Wales ansässiger Schriftsteller und Aktivist. Er ist der Klimaschutzberater des ehemaligen Staatspräsidenten der Malediven, Mohamed Nasheed, und sein neuestes Buch trägt den Titel Our Final Warning: Six Degrees Of Climate Emergency
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